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Ein Brunnen für das Colegio Claret in Luba

Mit der Schulleitung und den Schülern

Mit der Schulleitung und den Schülern, © Botschaft Malabo

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Erfolgreiches Kleinstprojekt mit großer Wirkung: Am 15.02.2017 wurde der von der deutschen Botschaft finanzierte Brunnen offiziell eingeweiht.

Das Colegio Claret in Luba im Süden der Insel Bioko (40 km von der Hauptstadt Malabo entfernt) ist nicht eine beliebige Sekundarschule. Spanische Missionare des Claretiner Ordens haben hier in vielen Jahrzehnten eine Musterschule mit Internat aufgebaut, in der zahlreiche Persönlichkeiten Äquatorialguineas ihre Ausbildung erhielten. Ein Absolvent ist Cándido Muatetema Rivas (verst. 2014), ehemaliger Premierminister und langjähriger Botschafter Äquatorialguineas in Berlin.

Als sich die Schule im Frühjahr 2016 an die Botschaft wandte und um Hilfe bat, einen Brunnen zu bohren, griff diese das Projekt gerne auf. Die aus der Kolonialzeit stammende Wasserversorgung war vor Jahren zusammengebrochen und Schule und Stadtviertel mussten beschwerlich Trinkwasser über Kilometer hinweg heranschaffen.

 Nach erfolgreicher Bohrung und Brunneninstallation sprudelt das Wasser für die 170 Schüler und 200 Anwohner bereits seit Ende letzten Jahres. Am 15.02.2017 erfolgte die offizielle Einweihung durch Botschafter Elmar Jakobs in Anwesenheit des Gouverneurs, des Präfekten, der Bürgermeisterin, des Standortkommandanten mit dem Segen des Generalvikars des Erzbistums Malabo. Im Anschluss luden die Schüler die deutschen Gäste noch zu einer Fragestunde in den Klassenraum ein.

 Das Staatsfernsehen berichtete in der abendlichen Hauptnachrichtensendung über das erfolgreiche Kleinstprojekt mit zahlreichen Interviews.

Fotos der Eröffnung:




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