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Ökotourismus gegen illegale Fischerei und Wilderei

Im Regenwald und gleichzeitig am Strand stehen die Öko-Plattformen

Im Regenwald und gleichzeitig am Strand stehen die Öko-Plattformen, © Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Malabo

29.06.2018 - Artikel

Das Bioko Biodiversity Protection Program erhielt Unterstützung der Deutschen Botschaft Malabo bei der Entwicklung von nachhaltigem Ökotourismus. Durch diese Hilfe konnte  ein Patrouillenboot angeschafft werden, um illegale Fischerei im Naturschutzgebiet zu verhindern.  Außerdem wurden am Strand von Ureka an der Südspitze der Insel Bioko Plattformen für Zelte errichtet.  Sie ermöglichen Ökotouristen unter der Aufsicht von Naturforschern und Freiwilligen  vom Aussterben bedrohte Seeschildkröten zu beobachten, wenn diese  ans Ufer kommen um dort ihre Eier im Sand zu vergraben. Mit etwas Glück können dort die Grüne Meeresschildkröte (Chelonia mydas), die Lederschildkröte (Dermochelys coriacea), die Echte Karettschildkröte (Eretmochelys imbricata) und die  Oliv-Bastardschildkröte  (Lepidochelys olivacea) angetroffen werden.

Andere Aktivitäten beinhalten  geführte Wanderung im noch ursprünglichen Regenwald oder das Baden  im Meer oder unter einem der zahlreichen Wasserfälle. Durch Ökotourismus werden den Bewohnern des abgelegenen Küstenortes Ureka neue Einnahmemöglichkeiten eröffnet und Wilderei bekämpft.  


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