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Äquatorialguinea: Politisches Porträt

13.02.2020 - Artikel

Äquatorialguinea ist das einzige spanischsprachige Land Afrikas und reich an Erdöl- und Erdgasvorkommen (drittgrößter Exporteuer in Subsahara-Afrika).

Das Staatsgebiet von der Größe Brandenburgs besteht aus der Insel Bioko vor der Küste Kameruns und einem Festlandsteil. Rund ein Viertel der 1,2 Mio. Einwohner lebt in der Hauptstadt Malabo.

Der mit umfangreichen Machtbefugnissen ausgestattete Staatspräsident Teodoro Obiang ist nach einem Militärputsch seit 1979 im Amt und damit der am längsten regierende afrikanische Staatschef. Bei den letzten Präsidentschaftswahlen 2016 wurde er mit über 90% der Stimmen für weitere sieben Jahre im Amt bestätigt. Die Präsidentenpartei PDGE bestimmt als faktische Einheitspartei das politische Leben und errang bei den Wahlen 2017 alle Sitze im Parlament.

Aufgrund von Beschränkungen der Presse-, Meinungs- und Versammlungsfreiheit sowie der Verfolgung von Oppositionellen und Menschenrechtsverteidigern wird das Land im Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen regelmäßig kritisiert.

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